22.08.2025
Zwischen Erfinden und Erfassen: Urbane Künste Ruhr verteilt Zuckerwatte in Duisburg.
Am 22. August eröffnete Urbane Künste Ruhr eine Ausstellung am Duisburger Innenhafen, und Frank Uekötter war dabei. Im Vorfeld hatte er mit drei Künstlern gesprochen – natürlich nicht als kreativer Berater, sondern als penibler Chronist, der etwas über die historischen Themenfelder wusste, in denen sich die Künstler bewegten. Besonders interessierte ihn am Freitag die Performance zum Thema Luftverschmutzung, denn darüber hat er vor einem Vierteljahrhundert seine Doktorarbeit geschrieben. Damals hat er vier Jahre lang über viele Dinge nachgedacht, aber er kam seinerzeit nie auf den Gedanken, dass er mal mit einer Künstlerin und einer smog-imprägnierten Zuckerwatte im Duisburger Innenhafen stehen würde. Graue Wolken aus Zucker – eine Anspielung auf das süßliche Narrativ des Strukturwandels, das sich im Revier über alles legt? Oder ist das schon wieder zu akademisch-verkopft? Okay, vielleicht bleiben wir einfach bei den Fakten. Die schwarzen Ablagerungen auf der Zunge waren sehr real, genau wie Rauch und Ruß in den großen Zeiten der Ruhrindustrie, und weil dem Fachhistoriker die Dokumentation des Ephemeren wichtig ist, sei dies hier photographisch dokumentiert.
Neben der Zuckerwatte produzierte „Soft Smoke“ auch eine Ausstellung im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg, und am 6. September um 12 Uhr gibt es eine Vorführung von Wolfgang Menges pseudo-dokumentarischem Film „Smog“.
Bildbeschreibung: Frank Uekötter mit Franziska Pierwoss und Zuckerwatte der Geschmacksrichtung „Smog“ im Duisburger Innenhafen.
Zwischen Erfinden und Erfassen: Urbane Künste Ruhr verteilt Zuckerwatte in Duisburg.
Am 22. August eröffnete Urbane Künste Ruhr eine Ausstellung am Duisburger Innenhafen, und Frank Uekötter war dabei. Im Vorfeld hatte er mit drei Künstlern gesprochen – natürlich nicht als kreativer Berater, sondern als penibler Chronist, der etwas über die historischen Themenfelder wusste, in denen sich die Künstler bewegten. Besonders interessierte ihn am Freitag die Performance zum Thema Luftverschmutzung, denn darüber hat er vor einem Vierteljahrhundert seine Doktorarbeit geschrieben. Damals hat er vier Jahre lang über viele Dinge nachgedacht, aber er kam seinerzeit nie auf den Gedanken, dass er mal mit einer Künstlerin und einer smog-imprägnierten Zuckerwatte im Duisburger Innenhafen stehen würde. Graue Wolken aus Zucker – eine Anspielung auf das süßliche Narrativ des Strukturwandels, das sich im Revier über alles legt? Oder ist das schon wieder zu akademisch-verkopft? Okay, vielleicht bleiben wir einfach bei den Fakten. Die schwarzen Ablagerungen auf der Zunge waren sehr real, genau wie Rauch und Ruß in den großen Zeiten der Ruhrindustrie, und weil dem Fachhistoriker die Dokumentation des Ephemeren wichtig ist, sei dies hier photographisch dokumentiert.
Neben der Zuckerwatte produzierte „Soft Smoke“ auch eine Ausstellung im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg, und am 6. September um 12 Uhr gibt es eine Vorführung von Wolfgang Menges pseudo-dokumentarischem Film „Smog“.
Bildbeschreibung: Frank Uekötter mit Franziska Pierwoss und Zuckerwatte der Geschmacksrichtung „Smog“ im Duisburger Innenhafen.