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Das Museum of Monoculture

06.11.2025

Kunstausstellung in Melbourne.
  

Die Sprache ist das Medium des Historikers. Der Lehrstuhl für Technik- und Umweltgeschichte produziert emsig Bücher, Aufsätze und Vorträge, aber seit Neuestem gesellt sich zu unseren Medien eine Kunstausstellung. Das verdanken wir Justine Philip, die anderthalb Jahre im ERC-Projekt zur Weltgeschichte der Monokultur gearbeitet hat und nach der Rückkehr in ihre australische Heimat weiter über das Thema nachdachte. Das Ergebnis sehen Sie als "Museum of Monoculture" vom 11. bis 21. November in der Thirty Twenty Galerie in Melbourne. Es handelt sich um eine der ersten künstlerischen Auseinandersetzungen mit dem Thema Monokultur - und es ist eine Chance, darüber nachzudenken, warum wir uns als Historiker eigentlich immer auf das gesprochene und geschriebene Wort kaprizieren. Vielleicht braucht es andere Medien, um für die ganze Absurdität unserer heutigen Ernährungswirtschaft sensibilisiert zu werden?
   

Kunstausstellung in Melbourne.
  

Die Sprache ist das Medium des Historikers. Der Lehrstuhl für Technik- und Umweltgeschichte produziert emsig Bücher, Aufsätze und Vorträge, aber seit Neuestem gesellt sich zu unseren Medien eine Kunstausstellung. Das verdanken wir Justine Philip, die anderthalb Jahre im ERC-Projekt zur Weltgeschichte der Monokultur gearbeitet hat und nach der Rückkehr in ihre australische Heimat weiter über das Thema nachdachte. Das Ergebnis sehen Sie als "Museum of Monoculture" vom 11. bis 21. November in der Thirty Twenty Galerie in Melbourne. Es handelt sich um eine der ersten künstlerischen Auseinandersetzungen mit dem Thema Monokultur - und es ist eine Chance, darüber nachzudenken, warum wir uns als Historiker eigentlich immer auf das gesprochene und geschriebene Wort kaprizieren. Vielleicht braucht es andere Medien, um für die ganze Absurdität unserer heutigen Ernährungswirtschaft sensibilisiert zu werden?