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Die Wirtschaftsgeschichte erneuern

01.05.2026

20260428 125612

Konferenz in Kampala

Seit die Professur für Wirtschaftsgeschichte gestrichen wurde, ist den MitarbeiterInnen des Lehrstuhls für Technik- und Umweltgeschichte kein Weg zu weit, wenn es um ökonomische Kompetenz in der Geschichtswissenschaft geht. Und wenn sich dann eine Konferenz dem Thema "Renewing Economic History" widmet, machen sich auch schon mal zwei Wissenschaftler auf den Weg. In diesem Fall brauchte es einen langen Flug, denn es ging um die Wirtschaftsgeschichte Ostafrikas, und Tagungsort war Kampala. Dort referierten David Drengk und Frank Uekötter über ihre jeweiligen Projekte und fragten auch nach dem, was man vom Viktoriasee mitnehmen kann für mitteleuropäische Debatten. Vielleicht ist aus afrikanischer Sicht weniger die Fragilität der Monokultur überraschend, sondern vielmehr die eurozentrische Sicht, es könne so etwas wie stabile Nahrungsproduktion in der Moderne geben?

Und falls Sie die postkoloniale Literatur kennen und deshalb der Meinung sind, dass man Reisen nach Afrika wirklich nicht mehr mit Hütten illustrieren darf: Das ist das Grabmal der Könige von Buganda, UNESCO-Weltkulturerbe und laut unserem Führer der größte aus Schilfgras errichtete Rundbau der Welt. Da darf man vielleicht mal.

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Konferenz in Kampala

Seit die Professur für Wirtschaftsgeschichte gestrichen wurde, ist den MitarbeiterInnen des Lehrstuhls für Technik- und Umweltgeschichte kein Weg zu weit, wenn es um ökonomische Kompetenz in der Geschichtswissenschaft geht. Und wenn sich dann eine Konferenz dem Thema "Renewing Economic History" widmet, machen sich auch schon mal zwei Wissenschaftler auf den Weg. In diesem Fall brauchte es einen langen Flug, denn es ging um die Wirtschaftsgeschichte Ostafrikas, und Tagungsort war Kampala. Dort referierten David Drengk und Frank Uekötter über ihre jeweiligen Projekte und fragten auch nach dem, was man vom Viktoriasee mitnehmen kann für mitteleuropäische Debatten. Vielleicht ist aus afrikanischer Sicht weniger die Fragilität der Monokultur überraschend, sondern vielmehr die eurozentrische Sicht, es könne so etwas wie stabile Nahrungsproduktion in der Moderne geben?

Und falls Sie die postkoloniale Literatur kennen und deshalb der Meinung sind, dass man Reisen nach Afrika wirklich nicht mehr mit Hütten illustrieren darf: Das ist das Grabmal der Könige von Buganda, UNESCO-Weltkulturerbe und laut unserem Führer der größte aus Schilfgras errichtete Rundbau der Welt. Da darf man vielleicht mal.